Tipps & Praxishilfen

Der freiTöneStick kommt!

Ihr besitzt das Liederbuch "freiTöne" aber wisst nicht so recht, was Ihr damit anstellen sollt? Abhilfe ist da: der FreiTöneStick! Auf dem USB-Stick befinden sich 175 Songs und alle neuen Wochenlieder.

Alle Songs aus dem Liederbuch freiTöne, dem Beiheft zum Evangelischen Gesangbuch der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers (außer den Melodien aus dem Evangelischen Gesangbuch)

 + alle neuen Wochenlieder entsprechend der neuen Ordnung gottesdienstlicher Texte und Lieder (früher Perikopenordnung), Einführung: 1. Advent 2018 für alle Landeskirchen der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD)

= 175 Lieder zum Anhören, Kennenlernen, Ansehen, Mitsingen, Erarbeiten … in unterschiedlichen Besetzungen wie Gesang + Piano + Schlagzeug, Band und Bläsern. Jeweils drei Strophen mit Gesang, außerdem einfache Playbacks

und bandarrangierte freiTöneSongs mit Musikvideos!

Ab dem 10. November 2018 kann der Stick hier bestellt werden.

 

 

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Popkantor Songbook Produktbild

Das Popkantor Songbook

Endlich ist das Popkantor Songbook draußen! Der Popkantor Til von Dombois präsentiert das Liederbuch mit 37 modernen aber christlichen Popsongs. Auf den zwei enthaltenen CDs befinden sich die offiziellen Versionen der Songs, die so auch im Radio laufen. Der Sound klingt nach 2015, und auch textlich bestechen die Lieder durch Frische und einen großen Interpretationsspielraum. So hat jede Kirche, jede Privatperson oder Gemeinde, die Möglichkeit, Gottesdienste etwas aufzupeppen. Im Songbook selber befinden sich Noten und Spielhilfen, sodass auch eine gerade erst gegründete Band die Lieder leicht nachspielen kann. So können sich die Menschen auf einer ganz neuen Ebene mit Gott und dem Glauben beschäftigen.

Ziel des Projekts ist es, die Popmusik in Kirchen völlig normal zu machen. Zu diesem Zweck haben sich Dutzende Künstler zusammengetan und christliche Popsongs geschrieben und produziert, die nun auf dem Songbook zu finden sind. Mit ihm wird ein nachdenklicher und dabei aktueller Umgang mit dem Glauben, und gleichzeitiges lebendiges Musikmachen möglich. Das Songbook ist für einige schöne Überraschungen gut, und das sollte man sich wirklich nicht entgehen lassen.

"Wenn ihr möchtet, dass Popmusik in der Kirche zu einem völlig normalen Bestandteil wird, brauchen wir Unterstützung. Da wäre es wirklich großartig, wenn Ihr uns mit einer Bestellung des Popkantor Songbooks supportet. Das ganze Projekt kann nur mit Eurer Hilfe ein Erfolg werden!"

Hier bestellen! polygashop.de/Popkantor-Songbook

 

 

 

CD zum Liederheft "Lebenslieder"

Immer wenn man durch ein Liederbuch blättert, möchte man das eine oder andere Lied auch mal hören, denn die übliche „leadsheet“-Version mit Melodie, Text und Akkorden sagt selbst dem geübten Notenleser recht wenig darüber, wie das Lied tatsächlich musikalisch gemeint ist, wie es klingt und groovt. Deshalb haben sich Musikerinnen und Musiker aus dem Umfeld des Michaelisklosters daran gemacht, eine Auswahl von 17 Liedern aus dem Liederheft „Lebenslieder“ aufzunehmen.

Gesungen und gespielt von einer Life-Band unter Leitung von Wolfgang Teichmann, werden die Lieder auf dieser CD nun in farbigen, lebendigen Arrangements akustisch vorgestellt. Zu hören sind Kompositionen von Jochen Arnold, Fritz Baltruweit, Hans-Joachim Rolf und Wolfgang Teichmann.

lebenslieder
Cover Liederbuch Lebenslieder

Liederheft "Lebenslieder"

Immer wieder ist er an uns herangetragen worden, der Wunsch nach neuen Liedern zu den Kasualien, den Übergangs- und Scharnierstellen christlichen Lebens. Gemeindeglieder, Kirchenvorstände, Kirchenmusikerinnen und Pastoren fragen danach. Was können wir an den prägenden zentralen Momenten unseres Lebens singen? Welche Musik soll erklingen? Wie kann das Evangelium, die Freude an Gott und die Hoffnung auf ewiges Leben zur Sprache kommen? Wie kann es gelingen, dass gerade durch die Musik kirchliche Amtshandlungen wieder zu echten Festen werden und nicht einfach zum „spirituellen Partyservice” verkommen?

Manche meinen, man müsse hier ganz auf das Vertraute setzen, damit uns wenigstens ein kleines Reservoir an gemeinsamem Liedgut bleibt, und stehen Neuschöpfungen deshalb eher kritisch gegenüber. Sie haben nicht ganz Unrecht, denn immer weniger Menschen wollen z.B. bei Beerdigungen noch singen.
Andererseits haben Menschen, durch neue Medien, die Popmusik und die inzwischen 50-jährige Geschichte des Neuen Geistlichen Liedes inspiriert, oft sehr genaue Vorstellungen, was bei ihrem Fest gespielt werden soll. Wir sind zwar froh, dass es seit einiger Zeit die so genannte „Kernliederliste” gibt, in der sich auch geeignete Lieder für Taufe und Bestattung finden. Doch wollten wir uns damit nicht zufrieden geben.

Denn spätestens das Jahr der Taufe 2011 hat gezeigt, welche immensen Chancen für uns als Kirche in der Wiederentdeckung der großen Lebensfeste liegen. Säuglinge, kleine Kinder, Konfis und Erwachsene, viele waren dabei und ließen sich taufen, erlebten den christlichen Glauben wieder als einladend und attraktiv, auch wegen der Lieder.

Aber damit nicht genug, haben wir im Michaeliskloster gesagt und für März 2011 eine Liederwerkstatt ausgeschrieben, zu der wir Texterinnen und Komponisten aus der ganzen Republik eingeladen haben. Amateure und Profis unterschiedlicher Altersgruppen waren dabei, in der Stilistik und Konfession keinesfalls auf eine Linie festgelegt. Entstanden sind über 50 Texte und Melodien zu den klassischen Kasualien Taufe, Konfirmation, Trauung und Beerdigung, aber auch – und das ist gewiss neu – zu anderen Anlässen: Einschulung, Silberhochzeit, Goldene Konfirmation, Geburtstag und Ordination, ja sogar zur Trennung/Scheidung. Die Palette reicht vom Choral und Kinderlied bis zum Gospel, vom Neuen Geistlichen Lied bis zu aktuellen Popstilistiken, die auch international angehaucht sind (Latin, Tango usw.).

Unmittelbar vor Beginn der Werkstatt geschah in Japan die atomare Katastrophe von Fukushima. Sie machte uns wieder einmal deutlich, wie endlich unser Leben ist und dass wir auch für solche Kasus immer noch zu wenige Lieder haben. So entstand ein wunderbarer Text von Birgit Kley, der zweimal vertont worden ist. Am Ende steht – wen überrascht es – der Segen. Alle Kasualien verbindet dieses zentrale rituelle Moment jüdisch-christlicher Tradition, das keinesfalls nur gesprochen, sondern eben auch gesungen werden kann. Der Segen bildet gleichsam den roten Faden durch alle Lieder hindurch und zeigt, dass sich an Martin Luthers Einschätzung bis heute nichts geändert hat: „So predigt Gott das Evangelium auch durch die Musik!” (WA TR I, Nr. 1254).